Schaukelgestelle für große Sicherheit und Vergnügen


Nicht immer ist ein Garten perfekt geeignet, um einen Schaukelsitz zu befestigen. Mal ist der Baum nicht stark genug das Gewicht zu halten, mal der verheißungsvolle Querbalken des Carports zu kurz. Eine Lösung gibt es dennoch, sofern genug Platz vorhanden ist: Das Schaukelgestell, mit welchem ohne Probleme und mit großer Sicherheit geschaukelt werden kann, was das Zeug hält.


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Verschiedene Arten der Schaukelgestelle

Angebot und Versionen von Schaukelgestellen gibt es wie Sand am Meer. Um Ihnen eine Übersicht zu ermöglichen haben trotzdem versucht, Schaukelgestelle nach verschiedensten Charakteristika und Ausprägungsmerkmalen zu unterteilen, damit Sie schnell Ihr Gerüst für die Traumschaukel finden können. Mit der ersten Frage gehen wir direkt an die Substanz: Holz oder Metall, welches Schaukelgestell ist für Sie perfekt?

Schaukelgestelle aus Holz

Zunächst ist wichtig, auf welches Material Sie bei dem Schaukelgestell setzen wollen. Während Holz ein natürliches Material ist und sich so perfekt in den Garten einfügt verspricht das Schaukelgestell aus Metall besonders langlebig zu sein, ohne besonderen Pflegeaufwand mit sich zu bringen. Schauen wir uns beide Materialien etwas genauer an.

Holz arbeitet. Das bedeutet, dass die Holzpfosten zur gegebenen Zeit behandelt werden müssen – Lacke, Lasuren oder Imprägnierungen sollten deshalb in regelmäßigen Abständen (von ca. 1-2 Jahren) aufgetragen werden, um das Holz vor Witterung und Feuchtigkeit zu schützen. Um sowohl Kind als auch Garten zu schützen empfiehlt es sich, dabei auf umweltschonende Produkte zu setzen. Um einen direkten Kontakt zwischen Holz und dem häufig feuchten Boden zu vermeiden, aber auch um maximale Stabilität zu fördern, sollte unbedingt mit Pfostenträgern, Metallankern oder Metallschuhen gearbeitet werden. Zusätzlich ist es für beide Materialien ausdrücklich empfohlen, die Pfosten des Schaukelgestells in Beton einzulassen. So kann das Gestell in keinem Fall kippen oder in sich selbst einstürzen.

Für den Aufbau sollten Sie Zeit und mindestens eine weitere Person einplanen. Zwar sind alle Schaukelgestelle im Aufbau gut beschrieben, Holz hat aber nun mal Eigengewicht. Zusammen mit der gegebenen Spannweite und der Unhandlichkeit sollte im Vorfeld mit mehreren Helfern geplant werden, um unnötigen Aufbaufrust gleich im Keim zu ersticken.

Neben dem sehr rustikalen und natürlichen Look und der Langlebigkeit hat das Holz noch einen entscheidenden Vorteil, wenn die Schaukel-Hochsaison bereits im Gange ist: Holz wird auch bei großer Hitze im Sommer nicht heiß. So bleiben große Tränen wegen kleinen Verbrennungen gänzlich aus. Ein großer Pluspunkt!

Schaukelgestelle aus Metall

Ein größeres Witterungsproblem haben Metall-Schaukelgestelle nicht – vorausgesetzt es wurde beim Kauf auf die Qualität und Verarbeitung Wert gelegt. Mit farbfrohen Designs und in der Sonne glänzend gibt es kaum etwas anziehenderes für Kinder. Vorsicht ist dennoch geboten.

Den großen Vorteil des Holzes haben Schaukelgestelle aus Metall leider nicht inne: Nach Stunden voller Sonnerstrahlen erhitzt sich das Material. Brennt die Sonne also vom Himmel, dann kann das Schaukelgerüst zur potentiellen Gefahr für kleine Verbrennungen werden. Frühzeitiges aufklären darüber helfen, dieses Risiko zu minimieren.

Der größte Feind Metalls ist Rost. Kontrollieren Sie deshalb gründlich und kontinuierlich, ob Lackschäden ein rosten zulassen. Vor allem Verbindungsstücke sind anfällig, hier sollte möglichst sorgfältig lackiert werden und besonderer Wert bei Kontrollen gelegt werden.

Der Aufbau eines Metallgestells fällt in der Regel einfacher. Grund dafür ist, dass (je nach letztendlich verwendetem Material) diese Gestelle leichter sind. Der Aufbau lässt sich deshalb leicht auf dem Boden bewerkstelligen, um im letzten Schritt dem fertig montierten Gerüst „auf die Beine zu helfen“.

Auch die Anschaffungskosten fallen, verglichen mit der Variante aus Holz, geringer aus. Wie schon bei den Holzgestellen erwähnt sollte unbedingt darauf Wert gelegt werden, die bestmögliche Stabilität zu gewährleisten. Pfostenschuhe und Beton sind die besten Freunde langlebiger Schaukeln.

Die richtige Größe des Schaukelgestells

Um die richtige Größe herauszufinden müssen Sie sich zunächst 3 Fragen stellen:

  • Wie viel Platz steht mir für die Schaukel zur Verfügung?

  • Wie viele Personen sollen gleichzeitig an der Schaukel schwingen können?

  • Gibt es spezielle Schaukeltypen oder weitere abenteuerliche Elemente wie Spieltürme oder Turnringe, die unbedingt an der Schaukel angebracht werden sollen?

Welche Maße Ihre Schaukel haben darf hängt zunächst von Ihrem Garten ab. Achten Sie bitte darauf nicht nur auf die reine Größe des Schaukelgestells zu achten. Schaukeln kostet Platz. Außerdem kann spärlich geplanter Platz für umhertollende Kids schnell gefährlich werden – es gibt keinen größeren Albtraum als ein schaukelndes Kind, dass mit voller Geschwindigkeit ein weiteres Kind trifft. Planen Sie die Körpergröße der schaukelnden Kinder sowie die Schaukellänge selbst in Ihre Platzberechnungen mit ein. Eine gute Formel ist folgende: Nehmen Sie die Seillänge der befestigten Schaukel und addieren Sie 4 Meter (geplant mit 2 Meter vor und 2 Meter hinter der Schaukel). Dieser Platz sollte unbedingt als Sicherheitsabstand beim schwingen genutzt werden. Sicherheitsabstand bedeutet auch, dass sich absolut keine Gegenstände in diesem Bereich befinden – seien Sie hier bitte sehr gewissenhaft.

Um genügend Platz für alle Schaukelnden zu gewährleisten sollte auf die Breite der Schaukel geachtet werden. Für eine handelsübliche Einzelschaukel mit Schaukelbrett sind dies zwischen 120 cm und 170 cm in der Breite. Schaukelgestelle für mehrere Schaukelnde Kinder sind dementsprechend größer, auch hier sollte unbedingt auf genügend Platz geachtet werden.

Zuletzt ist natürlich auch entscheidend, welche Schaukelarten an das Schaukelgerüst befestigt werden sollen. Eine Vogelnestschaukel benötigt beispielsweise mehr Platz als die handelsübliche Einzelschaukel. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Gelenke der eingesetzten Schaukel nicht in Kombination mit dem Schaukelseil es unmöglich machen, sich am Gerüst der Schaukel zu verletzen.

Kleiner Tipp

Vor allem Gondelschaukeln sind am Schaukelgestell ein großer Favorit. Sie lassen es zu, zwei Kinder zur gleichen Zeit an der selben Schaukel zu schwingen – ein großes Abenteuer, wie Sie sich sicher vorstellen können